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Der Weg zu intelligenten Wäschereien in China: Warum sind intelligente Wäschereien in China noch selten? Teil 2

Im vorherigen Artikel haben wir zwei Gründe besprochen. Dieser Artikel behandelt die verbleibenden drei Gründe.

Marktwettbewerb und verzerrte Beschaffungsmodelle

Viele fragen sich, warum, da diese Hilfsgeräte doch wichtig sind, einigeHersteller von WäschereimaschinenSie wollen nicht mehr in die Entwicklung investieren. Ein wichtiger Grund dafür ist der seit Langem bestehende, harte Preiswettbewerb auf dem chinesischen Markt.

Im Rahmen des Beschaffungsprozesses für Ausrüstung stellen Kunden häufig fest, dass sieTunnelwaschanlagenBügelmaschinen und andere Kerngeräte dienen als Verhandlungspunkte, und die Preise werden ständig gesenkt. Um Transaktionen zu erleichtern, müssen Gerätehersteller oft die Preise reduzieren und sogar separat zu berechnende Zusatzgeräte oder Softwaresysteme als Geschenke anbieten.

Viele Unternehmen haben große Forschungs- und Entwicklungsressourcen in die Entwicklung von Ausrüstung investiert, aber dies hat seinen eigenständigen Wert im Angebotsblatt verloren und ist schließlich zu einer zusätzlichen Bedingung in den Verhandlungen geworden.

In einem solchen Markt erzielen Hersteller von Wäschereimaschinen mit diesen Produkten kaum zufriedenstellende Gewinne. Daher fehlt ihnen verständlicherweise der Anreiz, kontinuierlich in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Mit der Zeit entsteht ein Teufelskreis: Preiswettbewerb → Rückgang der Unternehmensgewinne → Reduzierung der Investitionen in Forschung und Entwicklung → Homogenisierung der Produkte → noch intensiverer Preiswettbewerb.

 Wäscherei

Anfangsinvestition und Amortisationszeitraum

Abgesehen vom Branchenumfeld ist auch die Amortisationszeit der Investition für viele Wäschereibesitzer ein wichtiger Grund zum Zögern.

Im Vergleich zu herkömmlichen Wäschereien erfordert ein vollautomatisches und intelligentes System eine höhere Anfangsinvestition. Diese umfasst die Kosten für die Anschaffung von Geräten sowie für Softwaresysteme, Logistiksysteme und die gesamte Planung und Konstruktion.

Viele Investoren verwenden jedoch bei der Berechnung der Amortisationszeit weiterhin das Gewinnmodell traditioneller Wäschereien. Ausgehend von dieser Logik kommen sie oft zu dem Schluss, dass die Amortisationszeit der Investition relativ lang ist. Angesichts der Marktunsicherheit werden einige Investoren daher naturgemäß einen konservativeren Ansatz wählen und schrittweise investieren.

Langfristig könnte sich dieses Modell stattdessen als größtes Hindernis für Automatisierungsmodernisierungen erweisen.

Viele Arbeitgeber zögern, in Automatisierung zu investieren, weil sie ein neues System mit veralteten Maßstäben bewerten. Die Vorteile der Automatisierung gehen jedoch weit über die bloße Senkung der Löhne einiger weniger Mitarbeiter hinaus.

In traditionellen Wäschereien gibt es viele versteckte Kosten.

● Nachwäsche aufgrund instabiler manueller Bedienung

● die Entschädigung für beschädigte oder verlorene Wäsche

● Fehlende Ausführung großer Kundenaufträge aufgrund unzureichender Effizienz

Der Nutzen des automatisierten Systems zeigt sich in vielfältiger Hinsicht.

● Eine gleichbleibend hohe Waschqualität gewinnt mehr anspruchsvolle Kunden.

● Eine höhere Produktionseffizienz ermöglicht es, mehr Aufträge anzunehmen.

● Eine präzisere Steuerung des Energieverbrauchs senkt die Betriebskosten.

● Eine verbesserte Datenverwaltung reduziert Fehler im Produktionsprozess.

Eine intelligente Wäschereianlage stellt somit nicht nur eine Modernisierung der Produktionsanlagen dar, sondern auch eine Modernisierung des Geschäftsmodells von Unternehmen.

Ohne einen Gesamtplan ist das bloße Hinzufügen neuer Geräte zum alten System vergleichbar mit dem ständigen Austausch von Teilen an einem alten Schiff. Es ist äußerst schwierig, es in einen modernen Flugzeugträger zu verwandeln. Langfristig gesehen verschafft die vorausschauende Planung automatisierter und digitalisierter Wäschereien einen deutlich besseren Wettbewerbsvorteil.

Wenn eine Wäscherei anspruchsvolle Kunden mit gleichbleibender Qualität bedienen und durch ein Datensystem die vollständige Rückverfolgbarkeit des Produktionsprozesses gewährleisten kann, muss sie sich nicht mehr über den Preiskampf am Markt behaupten. Sie kann ihren Wettbewerbsvorteil vielmehr durch ihre Kompetenzen und Dienstleistungen ausbauen.

Fehlen von Industriestandards und Datensystemen

Zwei wichtige, lange vernachlässigte Faktoren spielen in der Branche eine entscheidende Rolle: Standards und Daten. Derzeit gelten relativ strenge Hygienestandards nur für die Wäsche von medizinischer Wäsche. Die Wäschestandards im Hotel- und Gastgewerbe sowie in anderen Bereichen variieren weiterhin stark.

Die Anforderungen an Größe, Material und Verarbeitung von Leinen variieren stark je nach Kunde, was die automatisierte Sortierung und Prozessstandardisierung erheblich erschwert. Solange das Leinen selbst nicht standardisiert ist, lässt sich ein hochautomatisierter Produktionsprozess nur schwer realisieren.

Darüber hinaus nutzen viele Wäschereien noch immer traditionelle Managementmethoden. Einige Betriebe verlassen sich weiterhin auf manuelle Aufzeichnungen oder einfache Excel-Tabellen zur Verwaltung von Produktions- und Betriebsdaten und stehen professionellen Managementsystemen für Wäschereien skeptisch gegenüber. Ohne ein einheitliches Managementsystem sind Produktions-, Lager-, Energieverbrauchs- und Personaldaten voneinander isoliert, was es Managern erschwert, präzise Kostenanalysen und Effizienzbewertungen durchzuführen.

Der Kern eines intelligenten Systems ist datengetrieben. Ohne eine stabile Datenbasis ist echtes intelligentes Management nicht möglich. Der Wert von Managementsoftware liegt nicht nur in der Digitalisierung von Prozessen, sondern vor allem im Aufbau eines digitalen Gehirns für die Fabrik. Nur wenn die Daten vollständig und die Prozesse transparent sind, kann das intelligente System die Produktionseffizienz kontinuierlich optimieren.

Aus Branchensicht stellt das Fehlen eines Standard- und Datensystems eines der größten Hindernisse im Prozess der intelligenten Modernisierung der Wäschereiindustrie dar.

Wenn eine Wäscherei ihre internen Prozesse standardisieren und ein umfassendes Datensystem aufbauen kann, verschafft ihr das einen klaren Wettbewerbsvorteil. Nur mit diesen Daten kann das Unternehmen seine betriebliche Effizienz wirklich verstehen, ohne Kompromisse bei Kosten und Qualität der Optimierung einzugehen.

Für Unternehmen ist es ratsamer, ihre Digitalisierung und Standardisierung aktiv voranzutreiben, anstatt auf die Entstehung einheitlicher Branchenstandards zu warten. Kann ein Unternehmen seinen Wert anhand von Daten belegen, ist es nicht länger nur ein Teilnehmer der Branche, sondern hat das Potenzial, diese mitzugestalten.


Veröffentlichungsdatum: 25. März 2026