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Wie bleiben Handtücher in einer Wäscherei weich?

Die Weichheit von Bettwäsche ist für Gäste der intuitivste Indikator für ein positives Raumgefühl. In Hotelzimmern kommen Gäste zu 70 % mit Bettwäsche in Berührung. Besonders die Flauschigkeit und Weichheit von Handtüchern spiegeln dieses Gefühl wider.WaschenFür die Qualität ist die Weichspülung des Stoffes ein sehr wichtiger Schritt. Der sachgemäße Einsatz von Weichspülern ist der Schlüssel zu weicher und flauschiger Wäsche.

Weichspüler und Leinenfasern weisen eine Affinität zu Leinenfasern auf. Sie verbessern die Weichheit und Flauschigkeit von herkömmlichem Leinen (Baumwolle, Leinen und Chemiefasern) und reduzieren wirksam die Entstehung statischer Elektrizität im Leinen. Im Betrieb desIndustriewaschanlagenoderTunnelwaschanlagenDie Zugabe von Weichspüler sollte nach einem standardisierten Verfahren erfolgen. Flüssige Weichspüler sind derzeit in den meisten Wäschereien die gängigste Wahl. Bei ihrer Verwendung müssen drei Kernpunkte beachtet werden, um die Wirksamkeit und die Einhaltung der Betriebsnormen zu gewährleisten.

 Hotelhandtuch

Drei Kernpunkte für Flüssigkeiten

● Genaue Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach der tatsächlichen Wäschemenge in der Waschmaschine und den Gebrauchsanweisungen auf der Weichspülerflasche. Eine zu hohe Dosierung kann zu Verklebungen der Wäsche führen. Ebenso wenig sollte die Dosierung zu niedrig sein, da sonst der gewünschte Weichspüleffekt ausbleibt.

● Zeitpunkt der Hinzufügung

Industriewaschmaschinen sollten vorzugsweise mit Dosierern für chemische Stoffe ausgestattet sein, da die Dosierungszeit in den Programmeinstellungen festgelegt werden kann. Ist kein Dosierer vorhanden, sollte der Weichspüler während des Spülgangs direkt dem Waschwasser zugegeben werden. Dies gewährleistet einen vollständigen Kontakt mit der Wäsche.

Bei Verwendung einer Tunnelwaschmaschine besteht kein Grund zur Sorge. Die Tunnelwaschmaschine wäscht nach Standardverfahren, und der Weichspüler wird zum vorgegebenen Zeitpunkt hinzugefügt.

● Waschdauer

Um die Zusammenarbeit mit dem Waschprozess zu standardisieren, verlängert die Verwendung von Weichspüler die Waschzeit nicht. Nach Zugabe des Weichspülers sollte die Wäsche 4 bis 5 Minuten mitgewaschen werden. Daher ist es wichtig, die Anwendungszeit zu bestimmen. Achten Sie darauf, dass sich der Weichspüler vollständig im Waschwasser auflöst, die Fasern gleichmäßig umhüllt und so eine Rundum-Weichmachung erzielt wird.

Die standardisierte Verwendung von Weichspüler kann über die Programmeinstellungen der Maschine gesteuert werden. Die Kingstar Industriewaschmaschine speichert 50 automatische Waschprogramme mit automatischer Hauptwäsche, Spülung und Neutralisation. Mit einem automatischen Dosierer ermöglicht sie vollautomatisches Waschen per Knopfdruck. Ist kein Dosierer vorhanden, kann das Waschmittel vor dem Waschen in den Waschmittelbehälter gegeben werden. Es wird dann automatisch beim Start des jeweiligen Waschprogramms hinzugefügt.

Wenn die gewaschene Wäsche auch nach dem Waschen noch weich und hautfreundlich sein soll und ihre Lebensdauer verlängert werden soll, müssen während des gesamten Waschvorgangs zahlreiche praktische Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, unabhängig davon, ob Weichspüler verwendet wird.

Grundlegende Waschparameter

● Waschmittel

Wäschereien sollten den Einsatz von Waschmitteln standardisieren und deren Eigenschaften, den richtigen Zeitpunkt der Zugabe und die optimale Wassertemperatur kennen. Die Wäsche sollte nach dem Spülen mit Neutralisationsmitteln behandelt werden, um zu verhindern, dass chemische Rückstände die Weichheit und den Griff der Wäsche beeinträchtigen.

● pH-Wert

Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert des Leinenstoffs führt zu Schäden und Steifheit. Unzureichendes Waschen mit zu wenig Wasser und das Versäumnis, die Behandlung nach dem Färben und Bedrucken zu neutralisieren, verursachen häufig einen ungeeigneten pH-Wert.

Nach Zugabe des Enthärters sollte der pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Die Wassertemperatur sollte 40 °C bis 50 °C betragen. Die Waschzeit zur Neutralisation und Enthärtung sollte weniger als 5 Minuten betragen.

● Wasserenthärtung

Kalzium, Magnesium und Eisen im Waschwasser führen zu Ablagerungen auf den Leinenfasern, wodurch das Leinen steif und gelb wird. Es sollte weiches Wasser verwendet werden (≤ 50 ppm).

Pflege von Wäsche

Die Wäsche sollte nicht übermäßig häufig benutzt werden. Wird sie mehrmals täglich gewaschen und ununterbrochen verwendet, altert die Faser schnell. Nach dem Waschen sollte die Wäsche mindestens 24 Stunden ruhen und erst nach einem Tag wieder verwendet werden. Dicke und dünne Handtücher sollten getrennt im Trockner getrocknet werden. Sobald die Wäsche zu etwa 80 % trocken ist, sollte die Kaltluftzufuhr eingeschaltet werden, damit die Wäsche natürlich trocknen kann. So wird verhindert, dass die Wäsche durch zu starkes Trocknen steif und brüchig wird. Neue und alte Handtücher sollten entsprechend ihrer Beschaffenheit behandelt werden. Die Trocknungszeit hängt von der jeweiligen Faserstärke ab.

Wäschereimaschinen

● Regelmäßige Überprüfung

Die Wäschereimaschinen sollten regelmäßig überprüft werden. Das Personal sollte die Grate an der Innentrommel zeitnah abschleifen und raue Stellen reparieren, um Kratzer und Abnutzung der Wäsche beim Waschen zu vermeiden.

● Desinfektion

Die Geräte müssen sauber und ordnungsgemäß desinfiziert werden, um eine Sekundärkontamination zu vermeiden.

● Dehydrierung

Die Wäscheladung muss beim Schleudern gleichmäßig verteilt sein. Außerdem sollte die Schleuderzeit verkürzt werden, um Beschädigungen der Wäsche durch mechanische Kräfte zu vermeiden.

● Abspülen

Die Zeit und die Waschprogramme sollten ausreichend sein, um alle Rückstände zu entfernen.

● Waschmittel

Alle Reinigungsmittel in der Wäscherei sind chemische Produkte. Die Anwender müssen über Fachkenntnisse verfügen, sie standardisiert lagern und anwenden, um Fehlmischungen zu vermeiden. Falsch dosierte Stoffe können Rasenschäden oder eine unzureichende Reinigungswirkung verursachen.

Vorbehandlung und Nachbehandlung

● Sortieren

Das Sortieren der Wäsche vor dem Waschen sollte sorgfältig erfolgen. Durch rechtzeitiges Aussortieren scharfer und harter Partikel, die sich unter die Wäsche gemischt haben, kann verhindert werden, dass die Wäsche beim Waschen reißt.

● Wäscheraum

Der Wäscheraum muss täglich gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Dabei sind alle Bereiche wie Boden, Wände, Decke, Geräte und Einrichtungen zu berücksichtigen. Wäschereimaschinen, Arbeitsflächen und andere leicht kontaminierbare Teile sind nach Gebrauch umgehend zu desinfizieren. Der Wäscheraum muss zudem stets sauber und ordentlich sein, um Schimmelbildung durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Wäsche sollte getrennt gelagert werden, um Vermischungen zu verhindern. Darüber hinaus ist eine sinnvolle Raumplanung wichtig, um Verformungen unter Druck und Beschädigungen der Fasern zu vermeiden.

Abschluss

Die Weichmachung von Hotelwäsche ist kein einzelner Vorgang, sondern ein systematischer Prozess, der sich durch den gesamten Waschvorgang zieht. Von den Weichspülern über die Waschparameter und die Bedienung der Maschinen bis hin zur Pflege der Wäsche – jedes Detail beeinflusst direkt die Weichheit und den Zustand der Textilien.

Fragen und Antworten

Frage 1: Können Handtücher zusammen mit Bettlaken und Bettbezügen gewaschen werden?

A1: Nein. Die Waschtemperatur und die Waschdauer von Handtüchern unterscheiden sich. Außerdem benötigen Handtücher Weichspüler, Bettwäsche und Bettbezüge hingegen in der Regel nicht.

Frage 2: Welches Verfahren eignet sich besser zur Wasserenthärtung in einer Wäscherei? Harzreinigung oder Umkehrosmosereinigung (RO)?

A2: Umkehrosmose (RO) filtert Schwermetallionen sowie einige Bakterien und Verunreinigungen aus dem Wasser, während Harz hauptsächlich Calcium- und Magnesiumionen entfernt. RO erzielt eine bessere Reinigungswirkung.

Frage 3: Welches Verfahren ist deutlich kosteneffizienter? Harzreinigung oder Umkehrosmosereinigung (RO)?

A3: Bei der Umkehrosmose-Reinigung müssen die Umkehrosmosemembranen regelmäßig ausgetauscht werden, was vergleichsweise teurer ist und zudem Abwasser erzeugt.

Zur Harzreinigung wird lediglich Regenerationssalz benötigt, um das Harz nach der Sättigung zu spülen. Regenerationssalz ist kostengünstiger und erzeugt kein Abwasser.


Veröffentlichungsdatum: 05.03.2026