DerWäschereiindustrieDie Lage ist eng mit dem Zustand des Tourismus verknüpft. Nach dem durch die Pandemie bedingten Einbruch der letzten zwei Jahre hat sich der Tourismus deutlich erholt. Wie wird sich die globale Tourismusbranche also im Jahr 2024 entwickeln? Werfen wir einen Blick auf den folgenden Bericht.
Globale Tourismusbranche 2024: Ein Blick auf die Zahlen
Die neuesten Daten der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) zeigen, dass die Zahl der internationalen Touristen im Jahr 2024 1,4 Milliarden erreicht hat und damit im Wesentlichen wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht hat. Die Tourismusbranche in den wichtigsten Zielländern der Welt verzeichnet ein starkes Wachstum.
Laut dem von der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) veröffentlichten Welttourismusbarometer erreichte die Gesamtzahl der internationalen Passagiere weltweit im Jahr 2024 1,4 Milliarden, ein Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr, womit im Wesentlichen wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht wurde.
Laut einem Bericht verzeichneten die Reisemärkte im Nahen Osten, in Europa und Afrika im Jahr 2024 ein rasantes Wachstum und übertrafen das Niveau vor der Pandemie im Jahr 2019. Der Nahe Osten war mit 95 Millionen Besuchern der stärkste Markt, ein Plus von 32 % gegenüber 2019.
Die Passagierzahlen in Afrika und Europa überstiegen ebenfalls 74 Millionen, ein Plus von 7 % bzw. 1 % gegenüber 2019. Gleichzeitig erreichte die Gesamtzahl der Passagiere in Amerika 213 Millionen, was 97 % des Niveaus vor der Pandemie entspricht. Der internationale Tourismusmarkt im asiatisch-pazifischen Raum erholte sich 2024 rasant. Die Gesamtzahl der Touristen erreichte 316 Millionen, ein Anstieg von 33 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und fast 87 % des Marktniveaus vor der Pandemie. Angetrieben von der Erholung der Branche verzeichneten auch die vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweige des Tourismus 2024 ein starkes Wachstum. So hatte sich die internationale Luftfahrtindustrie im Oktober 2024 vollständig auf das Niveau vor der Pandemie erholt, und die weltweiten Hotelbelegungsraten hatten im Wesentlichen wieder das Niveau von 2019 erreicht.
Laut vorläufigen Statistiken erreichten die Gesamteinnahmen des internationalen Tourismus im Jahr 2024 1,6 Billionen US-Dollar, ein Anstieg von 3 % gegenüber dem Vorjahr und 104 % gegenüber 2019. Der Pro-Kopf-Verbrauch im Tourismus hat sich auf das Niveau vor der Epidemie erholt.
Unter den wichtigsten Reisezielen weltweit konnten Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien und andere Branchen ihre Einnahmen deutlich steigern. Gleichzeitig verzeichneten Kuwait, Albanien, Serbien und andere aufstrebende Tourismusmärkte ebenfalls ein bemerkenswert hohes Wachstum.
Zurab Pololikashvili, Generalsekretär der Tourismusorganisation der Vereinten Nationen, erklärte: „Die Erholung des globalen Tourismussektors ist im Jahr 2024 weitgehend abgeschlossen. In vielen Teilen der Welt haben die Passagierzahlen und die Brancheneinnahmen das Niveau vor der Pandemie übertroffen. Angesichts der weiter steigenden Marktnachfrage wird erwartet, dass der globale Tourismussektor sein rasantes Wachstum im Jahr 2025 fortsetzen wird.“
Laut der Tourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNT) wird die Zahl der internationalen Touristen im Jahr 2025 voraussichtlich um 3 bis 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Besonders vielversprechend sind die Aussichten für die Region Asien-Pazifik. Gleichzeitig wies die UNT jedoch darauf hin, dass die schwache globale Wirtschaftsentwicklung und die anhaltenden geopolitischen Spannungen die größten Risiken für eine nachhaltige Entwicklung des globalen Tourismus darstellen. Hinzu kommen Faktoren wie steigende Energiepreise, häufigere Extremwetterereignisse und ein Mangel an Fachkräften, die sich negativ auf die Gesamtentwicklung der Branche auswirken werden. Experten betonten, dass die Frage, wie angesichts der zunehmenden Unsicherheiten in Zukunft eine ausgewogenere und nachhaltigere Entwicklung der Branche erreicht werden kann, im Mittelpunkt der Bemühungen aller Beteiligten steht.
Veröffentlichungsdatum: 27. Februar 2025


